Reality Layers – oder jenseits der Religionen

Dieser Beitrag ist in Bearbeitung: Letztes Update am 5.4.2016

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Jeder lebt in seiner Realität und dennoch können wir miteinander kommunizieren als wären wir alle in der selben Realität.

Das ist unmöglich zu verstehen, solange die Realitäten nicht differenziert werten. Also nochmal:
Jeder lebt in seiner geistigen Realität und dennoch können wir miteinander kommunizieren als wären wir alle in derselben materiellen Realität.

Jetzt ist die Aussage falsch. Richtig müsste es heißen:
Jeder lebt in seiner geistigen Realität und dennoch können wir miteinander kommunizieren, weil wir alle in derselben materiellen Realität leben.

Die materielle Welt im allgemeinen und unser menschlicher Körper im speziellen ist also eine Art Universal-Interface für die verschiedensten geistigen Charaktere, die ohne dieses Interface niemals zusammen kommen würden bzw. könnten.

Die materielle Welt ist also ein Vehikel um vormals getrenntes wieder zusammen zu führen. Und nein, die aktuelle Gender- und Multikulti-Politik ist eine übersteigerte Form und völlige Überbeanspruchung dieses Vorgangs. Denn so wie alle Dinge nur bei einem bestimmten Maß, Druck und Temperatur am besten funktionieren, so gilt das auch für den Vorgang dessen, was ich versuche zu beschreiben. Und dieser Vorgang hat weniger mit Wieder-Vereinigung zu tun, als vielmehr mit der Wieder-Aufnahme des Anderen.

Tatsächlich liegt dieser Wunsch nach Wiederaufnahme in uns allen, in allen Lebewesen bis hin zur „toten“ Materie verborgen. Dieser Wunsch äußert sich bei hochentwickelten Lebewesen wie uns Menschen in der altbekannten und lasterhaften (weil oft übersteigerten) Gier, bei den Tieren durch Hunger, bei den Pflanzen weiß ich nicht wie ich es nennen sollte, bis hin zur materielln Urform, der Gravitation.

 

Fluch und Segen der Trennung

prisma-ursprung(Fig. 1)

Das obige Bild ist schon mal nicht schlecht. Aber es ist noch viel zu allgemein. Wir müssen noch etwas tiefer ins Detail eintauchen:

image(Fig. 2)

Auch das ist noch zu allgemein. Konzentrieren wir uns auf die Entwicklung oben in der Mitte des Bildes um das Folgende zu erhalten:


image(Fig. 3)

Endlich angekommen.

Ganz ehrlich, wer würde sich nicht genau so am wohlsten fühlen. Die Anderen stören ja bloß am friedlichen zusammenleben.
Alles schön getrennt und die Anderen können gerne zur Hölle fahren.
Und genau das tun sie auch. Aber nicht etwa die Anderen, sondern jene, die den Anderen die Hölle an den Hals wünschen.

Da nun aber die Individuen einer Gruppe niemals vollkommen gleich sind, sondern allenfalls sehr ähnlich, werden schnell welche gefunden, die eigentlich nicht wirklich in die Gruppe der Gleichen passen.

Und so geht die Trennung immer weiter. Das kann so weit gehen, alles Fremde aus sich heraus geworfen wurde und sich und die innere Vielfalt und Komplexität auf die eines Bruchteils eines Atoms reduziert hat.

Nun endlich sind alle gleich.
Gleiche Nichtse.
Und befinden sich im äußersten und finstersten Ende der Geistigen Welt; aber auch der Beginn der Materiellen Welt.


wp-1459347961532.png(Fig. 4)

Alles was jetzt noch braucht ist eine Abschirmung von der geistigen Welt, welche durch die konsequente Ablehnung von allem Anderen ohnehin schon gegeben ist. Sowie einen Ersatz für die ehemals Geistige, eine zwingende Kraft, welche die Nichtse dazu bringt, sich wieder zu höherer Komplexität zu verbinden.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Individuen aus sich heraus wieder so viel gefallen an ihrer Komplexität gefunden haben, sowie die völlig frei gefasste Einsicht errungen haben, dass diese nur durch die Akzeptanz des Anderen erreicht werden kann und es demzufolge nicht mehr zu einem Wunsch zu einer Trennung kommt.

Erst dann sind keine materielle Welt und dessen Ersatzkräfte mehr nötig.

wp-1459347972639.png(Fig. 5)

Wie stark die Ablehnung noch präsent ist lässt sich leicht ablesen, wenn Zwänge wie Hunger und Nahrungsmittelknappheit oder ein gemeinsamer Feind schwächer werden. Dann werden schnell neue Feinde in den eigenen Reihen gefunden und es bilden sich wieder Gruppen, Sippen und Staaten und alle damit verbundenen Konfikte und Kriege.

Durch die immer noch vorhandene, wenn auch nicht vollständige Abschirmung von der geistigen Welt und der völligen Unkenntnis derselben gibt es auch keinerle Anreize es anders zu machen. Schlimmer noch, es wird keine Gelegenheit ausgelassen eine doch noch irgenwie wahrgenommene Göttlichkeit für all das erlebte Unheil zu verurteilen oder wenigsten absurde Forderungen zu stellen, mögliche weltliche Verursacher zu vernichten.

 

Die eigene Realität erweitert sich durch die Akzeptanz Aufnahme des Anderen. Es können mehr Realitätsebenen besucht und bewohnt werden, ohne sich unwohl zu fühlen, ohne Ablehnung zu empfinden.

Mit Aufnahme ist jedoch nicht die Aufnahme ’in Persona’ gemeint, sondern das intergrieren der anderen Wesensart in einem selbst. Erst dadurch verschwindet das empfinden von Fremdartigkeit und der damit verbundenen Ablehnung.

 

wp-1459348056393.png(Fig. 6)

Den Lichtbringer alias Luzifer aus Bild (Fig. 1) finden wir im obigen Bild in der Weisheit und Selbsterkenntnis wieder.
Ganz links oben Gott und Vater als Liebe und Ich bin. Darunter Jesus den Erlöser  und gottes Sohn als Vergebung und Barmherzigkeit.
Wieder oben rechts entsprechen Wille und Eigenwille dem Auflehnen gegen alles Andere. Ganz rechts in Ordnung und Gericht die sogenannte Verdammnis, den Beginn der materiellen Welt und den damit verbundenen langen Weg zurück zum Ursprung.
In Ernst und Festigung die ganze materielle Entwicklung in allen ihren Stufen, bis hin zum Menschen und dem Ende seiner Kindheit bzw. dem Beginn seiner Pubertät.
Den voll selbstverantwortlichen Menschen nach seiner Pubertät in der Geduld und Einsicht, wo er für den Rest seines Lebens Gelegenheit hat, sich im Sinn des ganzen Spektakels, der Vergebung und Barmherzigkeit zu üben und zu festigen.

Das Ergebis dieser überaus beschwerlichen Reise ist ein vollkommen freier Wille in allen Dingen im gegensatz zu den nun sprichwörtlich zurückgebliebeben sogenannten Engeln, welche nur deshalb so sind, weil sie nicht anders können. Sie sind nicht durch den langen schmerzlichen Weg der Selbsterkenntnis durch den Lichtbringer gegangen.

Der zurückgekehrte Mensch ist gegenüber den Engeln also gewissermaßen die nächste Evolutionsstufe.

Nun sollte das ganze Spektakel allmählich Sinn ergeben sodass selbst die durch den Lichtbringer Gefallenen gar keine gefallenen sind, genausowenig wie der Lichtbringer selbst. Sondern Bestandteil eines Prozesses sind.
Dem ewigen Prozess von Es Werde.

 

Es Werde
und
Es werde Licht
ist nicht das gleiche


wp-1459348025271.png(Fig. 7)

Wärend bisher nur das Werden besprochen wurde, geht es nun zum Teil des Lichtes über, der für das voran kommen zwar nutzlos und bisweilen sogar hinderlich ist, für die Orientierung jedoch ungeheuer nützlich und deshalb nicht außer acht gelassen werden sollte.

Damit mit dem gewordenen Licht in uns etwas gesehen werden kann, mit dem wir auch etwas anfangen können, muss das Licht des Verstandes, welches für das Denken und lesen dieses Textes, sowie der Kommunikation mit den Anderen zwar unverzichtbar wichtig ist für eine Weile möglichst ruhig gestellt werden.
Da ansonsten Dinge gesehen werden wie in Fig. 7, über die man zwar endlos diskutieren, streiten und beraten kann, was bedeuten könnten, aber das war es dann auch schon.

In diesem separaten Beitrag, oder auch ganz unten anhängend zu finden gibt es eine kleine Übung, die zunächst für einige Wochen 1-2mal Täglich ausgeführt werden sollte um sie einzutrainieren, damit sie später nur noch gelegentlich ausgeführt werden muss.

Diese Übung ist natürlich völlig nutzlos, solange wir uns nicht ausreichend um den oberen Teil des Werdens gekümmert haben, da selbst die besten geistigen Augen bei totaler geistiger Finsternis unmöglich etwas sehen können.

So gerüstet sollte aus obigen Bild (Fig. 7) leicht eines wie das folgende werden.
Aber selbst dann muss man schnell seine Eindrücke mit ein paar Stichworten oder Skizzen festhalten, bevor der zurück gekehrte Verstand alle Spuren verwischt hat.

wp-1459348028751.png(Fig. 8)

Die Wellenhöhe des hier dargestellten Ausschnitts stellt die Komplexität der Individuen bzw. Lebewesen dar. Die Helligkeit dessen Licht bzw. dessen Erkenntnisse und Einsichten. Die Obere hälfte den geistigen Teil und die untere den zugehörigen Materiellen Teil. Der dunkle Bereich dazwischen, welcher nach links, also der Mitte allmählich verschwindet, ist die Abschirmung zwischen dem Geistigen und dem Materiellen. Die Linien, welche an die Feldlinien eines Magneten angelehnt sind, sind ein Verweis auf das Werden im Bild (Fig. 6).

Nach all dem was geschrieben und gezeigt wurde, kann diesem Bild nichts mehr entnommen werden, außer dass und wie die Entwicklungsstufen ineinander über gehen und dass mit sich mit steigender komplexität und innerem Licht einer Wesenheit die Scheidewand zwischen Geist und Materie mehr und mehr auflöst.

wp-1459348032669.png(Fig. 9)

Auch diesem Bild kann kaum mehr entnommen werden außer den Farben welche die Vielfalt bzw. die Völker der jeweiligen Stufe darstellen. Diese Farben lösen sich zur Mitte hin auf, einfach dadurch, dass die Vielfalt durch das stärkere Licht besser erkannt und leichter angenommen wird. Im Gegenteil dazu am Rand, wo durch durch die generelle Ablehnung zu allem Anderen und die allgemeine Finsternis nur sehr wenig wahrgenommen werden kann.

Interessant ist noch im Zusammenhang mit den Feldlinien und der oben empfohlenen Übung, dass durch diese Übung quasi an den Linien entlang geschaut werden kann um ihnen dadurch näher zu kommen. Je nachdem zu welcher Seite man schaut, also mehr zur lichteren inneren Seite oder mehr zur finsteren äußeren, kann es zu einer entsrechenden Kommunikation kommen. Jedoch wird man gerade bei der lichteren inneren Seite, wegen der höheren Komplexität meistens nicht in der lage Sein, solche eine Kommunikation in Form einer detaillierten Erinnerung festzuhalten, geschweige sie weiter zu geben. Man versteht zwar alles wärend der kommunikation. Da es jedoch zu komplex ist, beginnt man automatisch mit der Zerstückelung in kleinere verständlichere Komplexe, wodurch der Zusammenhang im wahrsten Sinne zerbrochen wird und alles keinen Sinn mehr ergibt.

Sollte es also jemanden so ergehen, nicht verzweifeln, das ist normal und kann angesichts der übergeordneten Zusammenhänge auch nicht anders sein.

(Fig.9)

Diese mehr technische Betrachtung möchte ich nicht vorenthalten.
Zu bemerken ist, dass diese Darstelling recht-links Seitenverkehrt ist. Ansonsten zeigt sie exakt das gleiche wie bisher dargestellt, nur eben mehr technisch angelehnt.

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Bemerkenswert sind hier nur, wie Geist mit Materie über die Reflektionsschichten verknüpft ist, dass sich auf geistiger Seite räumliche distanzen durch Verschiedenheit bzw. Ablehnung von allein ergibt.

Rechts sind noch die Grenzen der Physischen, sowie der geistigen Sichtbarkeit dargestellt.
Aus der Sicht des Geistes erscheit die materielle Welt wie ein endlos tiefes schwarzes Loch, welches wegen seiner verstörend erschreckenden Erscheinung die Bezeichnung „Verdammnis“ zurecht. Nur völlig verzeifelte oder jene mit außerordentlichen Gottvertrauen – wozu auch immer – stürzen sich freiwillig in dieses erschreckliche Loch.

Es nicht nicht möglich zu diesem Loch zu gehen, im Sinne von laufen. Es erscheint von alleine, sobald eine Sehnsucht danach genügend stärke und Stabilität erreicht hat. So wie auch alles andere.
Daher ist es empfehlenswert schon zu Lebzeiten darauf zu achten, womit man seine Sehnsüchte verbindet, damit es später keine unangenehmen Überraschungen gibt.

wp-1459348068302.png(Fig. 10)

Hier noch einmal das ganze aus mehr geistiger Sicht und sollte mittlerweile selbsterklärend sein.

 

Wohin du schaust, dahin gehst du meistens auch.


regenbogen-ganz-ungeschnitten-2(Fig. 11)

Und wo bin ich da jetzt?

Immer in der Mitte, dort wo die Farben am kräftigsten sind. Aber wie viele von den unterschiedlichen Farben und Helligkeiten – welche die Anderen repräsentieren – gesehen werden können und Teil in Deiner Realität sind, hängt davon ab wie viel Vielfalt Du akzeptieren und respektieren kannst.
Das ist der Reichtum des Geistes.

Den kürzesten, aber auch härtesten Weg zurück zum Ursprung und dessen Reichtümern hat Jesus Christus, als der Stern von Bethlehem vorgelebt.

 

Allerdings wird man durch diese ganzen Strapazen reicher, oder besser seliger sein als vorher. Worin aber diese neuen Reichtümer bestehen,

das empfindet jeder ein bisschen anders…

 



 

Alle Bilder und etwas Zusatzmaterial können hier betrachtet oder herunter geladen werden.

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